Verköstigungsnotiz: Besondere Weine verdienen ein Wort.

Franck Balthazar Cornas Cuvée Casimir 2012

Duftmoleküle

1.  cis-3-Hexenol
2. Benzyl Butyrate
3. Linalool

Aromenprofil

1. Tomatenblatt
2. Aprikose
3. Veilchen
4. Zitrus
5. Rauch

Zitat, Poem, Song, etc.

Momentaufnahme.

Jede einzelne Flasche, die ich von Franck Balthazar’s Cornas öffne, beschert mir wahre Freude. Deswegen, weil seine Weine den Terroirausdruck von Granit im Wein in purer Form spiegeln. Balthazars Cornas besitzen Spannung. Jeder Schluck mündet in einem gaumenwässernden Abgang getragen von Salzigkeit, der Lust auf den nächsten macht. Je nach Jahrgang changieren die Aromen zwischen zitrischen Noten (Zitrone, Blutorange) und Aprikosen, Veilchen- und Rosenbätter, Lakritze, manchmal Tomatenblatt. Aber immer hell mit frischen, mentholischen und  mineralischen Akzenten und mit vibrierender Animation.

Die taktile Qualität des Tannins charakterisiert Franck’s Weine besonders: ein super feines Tannin,    das in seiner pulvrigen Konsistenz die Textur des Weines zeichnet und den Eindruck erweckt, man könne ihn  kauen. Ich nenne diese Sensation gerne „homöopathischen Effekt“, da mineralische Naturheilmittel einen ähnlichen taktilen Wirkung besitzen können.

Probiert 05/24. Casimir schläft noch. Kurzzeitig öffnet er sich und lässt erahnen, wo die Reise hingeht. Nächster Versuch am besten in 2 Jahren.

Follow your nose...

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